Warum uns Weihnachts- traditionen jetzt helfen

Weihnachten wird dieses Jahr anders sein. Das heißt aber nicht, dass wir uns deshalb von geliebten Traditionen verabschieden müssen. Im Gegenteil. Gerade jetzt ist es so wichtig, dass wir an vorweihnachtlichen Ritualen festhalten. Sie geben Orientierung, Halt und Sicherheit. Eine der schönsten Traditionen am Jahresende für mich: Das Danke sagen.

Das letzte Jahr war wie selten zuvor für viele Menschen von Unwägbarkeiten, Sorgen und Doppelbelastungen geprägt. Die meisten von uns haben über Monate ihre persönlichen Bedürfnisse hintenangestellt - für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dafür, dass wir unser Umfeld schützen, die Schulen offenhalten und in den Firmen weiterarbeiten konnten. Eine verrückte Zeit. Nichts scheint wie es mal war. Dieses neue „Normal“, wie man jetzt so schön sagt, hat einige unserer Gewohnheiten ganz schön auf den Kopf gestellt. Aber ist wirklich alles so anders? Schauen wir mal näher hin: Was können wir jetzt tun, damit es uns und unseren Lieben in dieser Adventszeit gut geht.

Zeit für Wärme und Geborgenheit

Von den vielen schönen Traditionen zu Weihnachten können wir auch jetzt einige zelebrieren. Ein weihnachtlich geschmücktes Fenster freut nicht nur uns, sondern auch alle, die daran vorbeigehen. Eine Kerze für jeden Adventssonntag. Ein Stern, der von der Spitze des Christbaums leuchtet. Rituale, die wir bereits seit unserer frühesten Kindheit kennen, geben Sicherheit und können auch in Stresssituationen helfen. Sie bedeuten Beständigkeit, vielleicht sogar ein Stück Heimat. Nehmen wir uns die Kinder zum Vorbild und stecken den Kopf nicht in den Sand. Anstelle ihres geliebten Laternenumzugs, der vielfach nicht stattfinden konnte, gab es andere kreative Ideen. So haben sie beispielsweise fröhlich kunterbunte Laternen gebastelt und uns zur Freude in ihre Fenster gestellt. Schön!

Einfach mal Danke sagen

Für mich war dies ein echter Lichtblick in der Martinsnacht, der mich auch zu einigen Ideen inspiriert hat. Zum Beispiel, indem ich neue Wege finde, Danke zu sagen. Eine der schönsten Traditionen zum Jahresende. Genau darum geht es doch, wenn wir uns jetzt kleine Geschenke machen. Individuell ausgewählte Aufmerksamkeiten, mit denen wir anerkennen, was andere in den letzten Monaten geleistet haben. Besinnen wir uns auf dieses Ursprüngliche zurück. Die meisten materiellen Wünsche können wir uns selbst erfüllen. Zuneigung, Wertschätzung, das Wir-Gefühl, die menschliche Nähe ist aber unbezahlbar. Das will ich in diesem Jahr schenken.

Gute Vorsätze - nein Danke

Auch Silvester wird dieses Jahr anders sein. Ausschweifende Feste, gemeinsames Feuerwerk und Glückwünsche in großer Runde wird es nicht geben. Aber viele Rituale bleiben auch – wir werden mit unseren Liebsten um Mitternacht anstoßen, Bleigießen und uns viel Glück und Gesundheit fürs neue Jahr wünschen. Wir fassen gute Vorsätze, die wir nur selten einhalten, in der Hoffnung, dass wir am 1. Januar zu disziplinierteren Menschen werden. Doch dieses Abschließen mit 2020, die Chance auf einen Neuanfang am nächsten Morgen – das brauchen wir dieses Jahr dringender denn je. Vielleicht entwickeln sich aus der Situation neue Rituale?! Solche, die uns dabei helfen, dankbar für alles zu sein, das wir haben, was wir sind und auf was wir stolz sein können. 

Ich werde keine guten Vorsätze für das neue Jahr fassen. Doch gemeinsam mit meiner Familie und mit meinen Mitarbeitern will ich darüber sprechen, was wir in diesem Jahr alles geschafft haben. Trotz aller Widrigkeiten, der Unruhe und Unsicherheit – wir sind zusammengewachsen, haben aufeinander aufgepasst und großartig durchgehalten! Aus diesem Grund werde ich mir dieses Jahr keine Gedanken darüber machen, welche Maßnahmen ich ergreifen möchte, um am 1. Januar ein besserer Mensch zu sein. Ich werde dankbar sein für alles, was ich habe - und stolz auf unsere Leistung. Und ich hoffe, dass dies eine neue Tradition wird!

Welche Rituale werden Sie starten, was wollen Sie sich vornehmen? 

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