Wie viel und wie gut darf ich meine Kunden beschenken?

Deshalb hier kurz und knackig das Wichtigste dazu:

1. Kundengeschenke werden im geschäftlichen Zusammenhang gemacht und dürfen nicht an eine Gegenleistung gebunden sein.

2. Die buchhalterische Behandlung von Kundengeschenken: Bis zu einer Grenze von 35€ pro Person pro Jahr (netto, wenn das Unternehmen zum Vorsteuerabzug berechtigt ist; brutto, wenn das Unternehmen nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist) stellt das Geschenk eine steuerlich absetzbare Betriebsausgabe dar.

3. Übersteigt ein Geschenk an eine/n Kundin/en diesen Wert, stellt das Geschenk keine betriebliche Ausgabe mehr dar und muss nach §4 Abs. 5 Nr.1 EstG als Gewinn versteuert werden. (Theoretisch könnte dies bis zu einem maximalen Wert von 10.000€ gemacht werden; auch wenn es sich hier um einen sehr guten Kunden handeln muss.)

4. Die Steuerliche Behandlung von Kundengeschenken: Hier gibt es eine Steuerfreigrenze von bis zu 10€ pro Person pro Jahr. Sogenannte „Streuartikel“ wie Kugelschreiber und Tassen müssen also weder vom Schenkenden, noch vom/von der Beschenkten versteuert werden.

5. Sobald ein Geschenk teurer als 10€ (netto/brutto) ist, muss es vom/von der Beschenkten nach § 8 EstG als Einnahme angegeben und versteuert werden. Um dies zu verhindern, hat der Schenkende die Möglichkeit eine Pauschalsteuer von 30% auf den Bruttopreis zu zahlen. Dies gilt als „Freikaufen“ der Pflichten des/der Beschenkten und sorgt nachhaltig für eine gute Kundenbeziehung. Aber Achtung! Die Pauschalsteuer ist ein weiteres Geschenk an Ihre/n Kundin/en und muss daher strenggenommen in die 35€ Grenze mit einbezogen werden. Die meisten Finanzämter sind hier zwar großzügig; aber darauf verlassen können Sie sich nicht.

Zusammenfassend geht es im Grunde um die Versteuerung der Aufmerksamkeit und die buchhalterische Behandlung der Ausgaben in Ihrem Unternehmen. In der folgenden Grafik erhalten Sie einen guten Überblick über die häufigsten Anwendungsfälle. Natürlich gibt es hier diverse Sonderregelungen sowie auch immer mal wieder Änderungen, die man im Einzelfall mit dem Steuerberater besprechen sollte.

Was Sie ebenfalls im Blick haben sollten:

  • Unternehmensinterne Regelungen (Compliance Richtlinien) - unter Umständen besagen diese, dass Ihr Kunde keine Werbegeschenke annehmen darf, weshalb die Freude über eine Aufmerksamkeit eher eingeschränkt wäre.

  • Gute Geschenke zahlen auf die Marke ein und helfen, Kunden/innen langfristig zu binden. Auch haptische Werbeschenke sind Werbung. Wie (online)-Anzeigen oder Radio- und TV-Spots vermitteln sie Ihre Marke und Ihre Botschaften. Dabei erreichen Werbeartikel im Vergleich zu anderen Kommunikationsmitteln die höchsten Erinnerungswerte an das beworbene Produkt (70%) bzw. an den Marken- oder Unternehmensnamen (https://gww.de/ueber-werbeartikel/zahlen-fakten/). Und gerade in der Kundenbindung kann eine haptische Aufmerksamkeit die eigene Marke mit einer positiven Emotion aufladen, im richtigen Moment an den/die Lieferanten/in oder Dienstleister/in des Vertrauens erinnern und so schlussendlich realen Wert schaffen, für beide Seiten.

Daher stellt sich die Frage: Wollen Sie als Unternehmen bei Ihren Kunden positiv herausstechen und mehr über Potential und Mehrwert einer Werbemittelstrategie erfahren?
Schließlich können Sie sich bei einem sicher sein: Weihnachten kommt! Jedes Jahr, unverhofft, ohne Vorwarnung! Sind Sie auf der Suche nach einem professionellen Partner, der mehr zu bieten hat und Ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt?
Dann treten sie mit uns in Kontakt, denn wir vermitteln, wofür Sie stehen!

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Weitere Informationen:
zu profipresent.com GmbH: T: 07944/9436-0, E-Mail: welcome[at]profipresent.com

 

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